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<pre>Machte der Elf von Christian Streich in der Vorsaison mit nur 32 Treffern die zweitschlechteste Torausbeute der Bundesliga zu schaffen, stand nun gleich einmal ein ungeheuerlicher Chancen-Wucher der beabsichtigten Besserung im Weg.  <p> Zur Untermauerung dieser Prognose müssen wir uns zwar zunächst einmal auf in der Fremde — etwa der Allianz-Arena — gefeierte Achtungserfolge berufen: Im DFB-Pokal klang aber zumindest schon vage an, dass sich überzeugende Auftritte auch in der Volkswagen-Arena nicht prinzipiell verbieten.  <p>  Wohingegen die Defensiv-Probleme weiterhin omnipräsent sind. Gut zu erkennen bei der 0:4-Schlappe gegen Gladbach am Mittwoch, bei der Hazard und Co. regelmäßig durch die Stuttgarter Hintermannschaft spazierten und den Schwaben lockerleicht die dritte Niederlage nach fünf Pflichtspielen einschenkten. <p> Freitag, 27. Januar 2017 um 20:30 Uhr — Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp <p>  Um gegen die schier übermächtigen Bayern bestehen zu können, sollten sich die Stuttgarter an die vergangene Saison erinnern.  </pre>


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<pre>Die 5 Spiele davor waren mit zwei 1:1-Unentschieden, jeweils ein 2:0-Sieg für beide Seiten sowie eine 1:2-Niederlage gegen Stuttgart, sehr ausgeglichen.  <p> Mit dem Sieg im Klassiker hat die Borussia nicht nur ihre Zugehörigkeit zur Top 4 bekräftigt, sondern auch den Rückstand auf die Münchner auf nur mehr überschaubare fünf Punkte verkürzt — weshalb sich das Team in den nächsten Wochen sogar zum heimlichen Meisteranwärter mausern kann.  <p>  Nachdem der Klassenerhalt sowohl 2017 als auch 2018 erst in der Relegation gesichert wurde, schien auch für die nähere Zukunft ein quälendes Siechtum vorgezeichnet zu sein. <p> Nach einem von etlichen Krisen geprägten Herbst bleiben den Knappen fortan nur noch 17 Spieltage Zeit, um die Saison einem akzeptablen Ende zuzuführen — schließlich fiel die Bilanz zum Abschluss der Hinserie alles andere als erbaulich aus. <p>  10 der 17 Heimspiele wurden gewonnen, zudem kassierten sie nur 9 Gegentore vor heimischem Publikum. Kein anderes Team ließ weniger Treffer in den eigenen vier Wänden zu als der VfB.  </pre> 


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<pre> Denn: Abgesehen davon, dass die Freiburger aus der Fremde noch keinen einzigen Zähler mit nach Hause gebracht haben, steht auch fernab des Breisgaus auch eine verheerende Tordifferenz (1:8) zu Buche.  <p> Als erster Herausforderer wird, wie bereits vor der letzten Spielzeit, auch diesmal wieder Pierre-Emerick Aubameyang gehandelt. Der Dortmund-Angreifer lieferte Lewandowski im der vergangenen Saison lange Zeit einen heißen Kampf um die Torjäger-Kanone, doch am Ende hatte der Pole den längeren Atem.  <p>  Schließlich sind in vier der letzten fünf Bundesliga-Partien, sowohl von Wolfsburg als auch von Stuttgart, weniger als 2,5 Tore gefallen. Und auch über die Saison betrachtet, fielen in den Partien der beiden Klubs weniger als 3 Tore pro Liga-Spiel (13x beim VfL, 12x beim VfB). <p>  Damit meinte er nicht die 1:4-Heimpleite am vergangenen Spieltag gegen den FC Bayern, sondern die drei Heimniederlagen davor. Somit haben die Augsburger die letzten vier Partien vor heimischer Kulisse allesamt verloren — das gab es in Augsburgs Bundesliga-Geschichte bisher noch nie. <p>  Dabei ist Werder unter Trainer Kohfeldt zu Hause noch unbesiegt. In den elf Heimpartien gab es sechs Siege und fünf Unentschieden. Zwei dieser fünf Remis gab es in den jüngsten beiden Heimspielen: 1:1 gegen Leipzig und 1:1 gegen Dortmund.  </pre>


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<pre> Augsburg hingegen kommt als neuntbeste Auswärtsmannschaft zum VfB und hat zwei von sechs Auftritten in der Fremde gewonnen. Dazu kommen starke Partien in Dortmund (3:4) und beim FC Bayern (1:1).  <p> Weil Ron-Robert Zieler hier seinen Kasten stolze drei Mal sauber hielt, kamen bereits ebenso viele knappe Siege in die Wertung.   <p> Die Wettanbieter sind davon aber nicht wirklich überzeugt. für die Quoten-Jongleure gehen die Schwaben als Favorit in diese Begegnung. Dafür dürfte wohl die sehr gute Heimbilanz aus der Hinrunde den Ausschlag geben. <p>  Der seit etlichen Monaten zu wünschen übriglassende Punkteschnitt lässt erahnen, dass es nun auch gegen Werder keinerlei Veranlassung zum gemütlichen Hochlegen der Beine gibt — zumal es unmittelbar danach zu den vorgezogenen Wochen der Entscheidung kommt.  <p> Zwar gab es an der Spielweise von der Mannschaft von Alexander Zorniger in den ersten Wochen relativ wenig auszusetzen, am Ende gingen die Brustringträger jedoch stets als Verlierer vom Platz. Genauso wie Gladbach stand nach fünf Spieltagen die Bilanz von fünf Niederlagen auf der Visitenkarte des VfB.  </pre>


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<pre> Enttäuschung nach der Niederlage: Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart. (Â© Federico Gambarini / dpa / picturedesk.com)  <p> Auch aufgrund den Leistungen an den ersten beiden Spieltagen werden die Wolfsburger weiter in den Kreis der Abstiegskandidaten gezählt.  <p>  Zu diesen Mustern gehört es traditionell auch, dass die Spieler mit einer Art Realitätsverweigerung auf die dürftigen sportlichen Leistungen reagieren — so wurde die Schlappe in der Hauptstadt nahezu einhellig als das Resultat eines unglücklichen Spielverlaufs kommentiert. <p>  Nun gelten die Leipziger auch als Bayern-Jäger Nummer Doch damit kann man in Niedersachsen derzeit wenig anfangen. Keita: „Zweiter Platz, das ist toll. Aber wir sind nicht hier, um den Bayern Konkurrenz zu machen.“ RBL-Trainer Ralph Hasenhüttl stellt klar: „Wir müssen uns auf die Dinge konzentrieren, die wir beeinflussen können.“  <p> Dass die Heimstärke des FC Schalke — ungeachtet auch des jüngsten Sieges gegen den HSV — dennoch eine ziemlich wackelige Angelegenheit ist, ruft hingegen die Tatsache zu Bewusstsein, dass man auch nach bitteren Fehlschlägen nicht allzu lange suchen muss.  </pre>


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